Inklusiver Hochschulzugang

Durch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und deren Forderungen nach einem umfassenden inklusiven Bildungssystem, zu dem auch die Pädagogischen Hochschulen gehören (HZV § 51, Abs. 2c,...) erforderten eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Umsetzung der Ideen zur Inklusiven Hochschule und entsprechenden Zulassungsverfahren, bzw. einheitlichen Regelungen dazu, beschäftigt.

Laut der Zusatzstudie im Rahmen der Studierenden - Sozialerhebung 2011 geben 9% der Studierenden an PHen an, eine Beeinträchtigung zu haben!

Ziele der Arbeitsgruppe

  • Die Bereicherung des Schulsystems durch mehrsprachige Pädagog/innen, bzw. Pädagog/innen, die besondere Ressourcen durch Erfahrung mit Behinderung und chronischer Krankheit einbringen.
  • Die Sammlung von Erfahrungen der Mitglieder der Arbeitsgruppe aus allen Pädagogischen Hochschulen Österreichs ergab, dass es an allen PHen mittlerweile Erfahrungen mit Studienbewerber/innen und/oder Studierenden mit nichtdeutscher Muttersprache oder Beeinträchtigungen durch Behinderung oder chronischer Erkrankung gibt.

Die Arbeitsgruppe erarbeitet und klärt Ziele, Rahmenbedingungen und Maßnahmen, die zu einer inklusiven Hochschule führen.

Entwicklungen im Arbeitsbereich Inklusive Hochschule

Ein Beispiel aus Deutschland: Aktionsplan der CAU Kiel zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung: