Masterstudium Inklusive Pädagogik / Fokus Behinderung

In den Masterprogrammen soll eine Spezialisierung in einem ausgewählten Bereich der Inklusiven Pädagogik erfolgen (= kategoriale Vertiefung). Neben Masterprogrammen für spezifische Bereiche wie Hören, Sehen, etc., die an die Stelle von bisherigen Spartenlehrgängen wie z.B. „Gehörlosenpädagogik“, „Sehbehindertenpädagogik“ treten, sollten auch Spezialisierungen für „Inklusive Schulentwicklung, Beratung und Diagnostik“ oder „Sprachenvielfalt und Interkulturalität“ möglich sein.

Mit dieser curricularen Struktur werden somit zwei Qualifizierungsebenen angeboten. Zusätzlich zu den in den allgemeinen bildungswissenschaftlichen Grundlagen umfassend verankerten Kompetenzen für inklusive Bildung können sich PädagogInnen im Rahmen eines konsekutiven Masterstudiums folgendermaßen spezialisieren:

  1. Crosskategoriale Pflichtmodule im Ausmaß von 60 – 80 bzw. 95 - 100 ECTS im Bachelorstudium zur übergreifenden Grundlegung in allen Bereichen der Inklusiven Pädagogik > führt zur Befähigung, als Elementar-/Primar- oder SekundarstufenpädagogIn mit Schwerpunktsetzung in Inklusiver Pädagogik im jeweiligen Altersbereich tätig zu sein.

  2. Kategoriale Pflichtmodule im Ausmaß von 30 - 60 ECTS zur Spezialisierung für einen Bereich der Inklusiven Pädagogik im Rahmen des insgesamt 90 oder 120 ECTS dauernden Spezialisierungsmasters > führt zur Befähigung, im gesamten Altersbereich im Berufsfeld Inklusive Pädagogik tätig zu sein.