Pädagog/innenbildung NEU!

Mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BRK 2006) hat sich Österreich verpflichtet, schrittweise ein inklusives Bildungssystem zu errichten. Ein inklusives Schulsystem benötigt keinen eigenen Ausbildungslehrgang für ein „Sonderschullehramt“ mehr!

Stattdessen ist den Lehrkräften aller Altersstufen ein grundlegendes Wissen über SchülerInnen zu vermitteln, die von Ausschluss und Marginalisierung bedroht sind. Zur Sicherstellung gezielter Hilfen bedarf es darüber hinaus der Vermittlung von Spezialwissen und spezifischer Kompetenzen an einen Teil der jeweiligen PädagogInnengruppe. Dazu sollten zukünftig Lehrkräfte innerhalb der Ausbildung zu Elementar-/Primarstufenpädagog/innen oder zur Sekundarstufenpädagog/in Inhalte der Inklusiven Pädagogik vertieft studieren können.

Diese Schwerpunktsetzung ersetzt das bisherige Sonderschullehramt und ist daher entsprechend strukturell zu verankern.

Der Erwerb grundlegender Kompetenzen im Fachbereich Inklusiver Pädagogik wie auch die verpflichtende Schwerpunktsetzung zur Spezialisierung in Inklusiver Pädagogik gestaltet sich in den Stufenlehrämtern.

 

Studierende mit chronischer Erkankung oder Behinderung

Wir möchten Inklusion an unserer Hochschule leben und sehen Vielfalt als Chance. Daher sind auch Studierende mit chronischen Erkrankungen oder Behinderung herzlich eingeladen, sich für ein Studium an der PH OÖ zu bewerben.

Zu Zulassungsvoraussetzungen und bezüglich der individuellen Gestaltung des Studiums beraten wir Sie gerne, zumal für Sie nach § 51, Abs. 2c des Hochschulgesetzes ggf. besondere Regelungen vorliegen:

„Es ist vom Nachweis jener Eignungskriterien Abstand zu nehmen, die bei der Erfüllung der wesentlichen Anforderungen für den angestrebten Beruf aufgrund einer anderen Erstsprache als Deutsch oder einer Behinderung im Sinne des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes nicht erfüllt werden können. Bei Bedarf sind sowohl im Rahmen des Eignungsfeststellungsverfahrens als auch im Verlauf des Studiums geeignete Ausgleichsmaßnahmen vorzusehen.“

Trifft dies auf Sie zu, müssen Sie diesen Bedarf im Zuge Ihrer Anmeldung auf www.zulassunglehramt.at bekannt geben.

Studierende mit anderen Erstsprachen als Deutsch

Wir sehen Sprachenvielfalt als Ressource, deshalb möchten wir Studierende mit anderen Erstsprachen als Deutsch besonders herzlich einladen, sich für ein Studium an der PH OÖ zu bewerben. 

Zu Zulassungsvoraussetzungen und bezüglich der individuellen Gestaltung des Studiums beraten wir Sie gerne, zumal für Sie nach § 51, Abs. 2c des Hochschulgesetzes ggf. besondere Regelungen vorliegen:

„Es ist vom Nachweis jener Eignungskriterien Abstand zu nehmen, die bei der Erfüllung der wesentlichen Anforderungen für den angestrebten Beruf aufgrund einer anderen Erstsprache als Deutsch oder einer Behinderung im Sinne des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes nicht erfüllt werden können. Bei Bedarf sind sowohl im Rahmen des Eignungsfeststellungsverfahrens als auch im Verlauf des Studiums geeignete Ausgleichsmaßnahmen vorzusehen.“ 

Trifft dies auf Sie zu, müssen Sie diesen Bedarf im Zuge Ihrer Anmeldung auf www.zulassunglehramt.at bekannt geben.

Kontakt:
Dr. Ewald Feyerer
Institutsleiter Inklusive Pädagogik
Tel. +43 732 7470-7130
E-Mail: iip@ph-ooe.at